15. Oktober 2026

Böötle 2026 – und futsch sind die Bilder?

Bericht von Simon Meili

Nachdem das Böötle 2026 wegen des Wetters um eine Woche verschoben werden musste, trafen sich am Samstag, 25.07.2026, 13 Turnerinnen und Turner, um bei warmen Temperaturen in den Fluss zu stechen.

Noch in Obfelden wurden die Einzelteile des Flosses auf einen Anhänger geladen. Schon dort bemerkten einige Turner, dass sich gewisses achtbeiniges Ungeziefer im Material versteckte – doch gesagt wurde vorerst nichts. Neben dem Floss mussten auch die Crew und die Vorräte verladen werden. Dies klappte ohne Probleme, und kurz darauf traf man sich in Root, bereit zum Einbooten.

Zuerst musste allerdings noch das Floss zusammengeschraubt und das zusätzliche Boot aufgeblasen werden. Wie jedes Jahr wusste niemand so genau, wie das eigentlich funktioniert. Mit dem abschliessenden Fazit des Aufbaus – „Das hebed scho!“ – ging die Fahrt schliesslich los.

Schon kurz nach dem Start wurden die im Eis gekühlten Getränke geöffnet und die Ersten sprangen ins kühle Nass. Plötzlich sorgten die zuvor erwähnten achtbeinigen Ungeziefer für Gekreische. Unter dem Boot wurde es ihnen zu nass, weswegen sie nach oben kamen. Es begann ein harter Kampf zwischen Crew und Spinnen, den der Turnverein für sich entscheiden konnte. Kurz darauf waren zwei Matrosen etwas übermütig und wollten, wie die Biber, auf einen im Wasser liegenden Baum klettern, um diesen mit auf die Reise zu nehmen. Der Baum hielt den Versuchen stand, und kurz darauf bemerkten die beiden, dass das Floss bereits über hundert Meter weit abgetrieben war. Schnell sprangen sie ins Wasser und versuchten aufzuholen, allerdings ohne Erfolg. So mussten die zwei an Land gehen und die Distanz zu Fuss verkürzen. Als das Floss wieder eingeholt war, wurden sie mit grossem Applaus empfangen und trocken kommentiert: „Jetzt nur noch Velofahren, dann habt ihr den Triathlon voll.“

So ging es ohne weitere Zwischenfälle die wunderschöne Reuss entlang. Kurz vor dem Ziel sorgte ein fast unsichtbarer Stützpfeiler einer Brücke für Aufregung, denn plötzlich war das Floss kopfüber und alle Gegenstände darauf wurden komplett nass…

Doch auch diese Herausforderung meisterte die Crew, und so kam man nass, aber glücklich wieder in Obfelden an. Nachdem alles wieder auseinandergeschraubt und verräumt war, liess man den Abend gemütlich am Grill ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön für die Organisation.