10. August 2026

Turnveteranen am 15. Juli am Brienzersee

Praktisch jeder der teilnehmenden Veteranenkameraden wusste vermutlich schon im Voraus, dass Wanderleiter Armin Zollinger wiederum einen grandiosen Wandertag ausgedacht und denn auch bestens organisiert haben wird!

Alle Kameraden mussten heute recht früh aus den Federn, denn das Postauto sammelte ab 06:54 in Unterlunnern bereits einige der letztendlich 15 teilnehmenden Kameraden ein! 

Ab Affoltern gings per Bahn über Zug nach Luzern. In Luzern bestiegen wir die Zentralbahn, welche uns bald entlang des Sarner,- und Lungernsees führte, dann über den Brünigpass (bekanntlich mit Zahnrad-Einsatz), nach Meiringen und der letztendlich in Brienz Halt machte. Während dieser rund
1 ½-stündigen Zugfahrt packte Armin spontan und von Gemahlin Irene feine gebackene Zopfbrotscheiben, gespickt mit Schinkenstreifen aus und dazu einen passenden Latte macchiato, was wir in diesem besonderen Rahmen ganz speziell genossen.

Nach rund 30 Min. Wartezeit in Brienz gings mit der lokalen Bahn noch wenige Kilometer zum idyllisch gelegenen Dorf Niederried am Brienzersee, von wo aus die eigentliche Wanderung startete.

Endlich durften wir nun unsere Rucksäcke schultern und allenfalls mitgenommene Wanderstöcke in Einsatz bringen. Meistens direkt am schönen Brienzersee entlang wanderten wir recht gemächlich Richtung Dorf Ringgenberg. An einem schönen Aussichtspunkt und mit Blick über den doch imposanten Brienzersee, überraschte Armin einmal mehr, denn er entkorkte zum Apéro 2 bestens gekühlte Weissweine, die uns danach quasi den „letzten Schub“ verliehen für die restlichen ca. 5 km nach Bönigen.

Kaum überquerten wir die Eisenbahnbrücke Interlaken (über die Aare), bei der unmittelbar entlang der Geleise auch ein Fussweg führte, entdeckten wir am Himmel tiefliegende grauschwarze Wolken und kaum hatten wir diese wahrgenommen, regnete es bald buchstäblich wie aus Kübeln! Nur, uns vielfach „gestählten Veteranen“ konnte dieser zünftige Regenschauer natürlich nichts anhaben und so wanderten wir die restlichen 20 Minuten absolut unbeeinflusst Richtung Seehotel Bönigen.

Für das Mittagessen im Seehotel bestellte Armin vorab ein wirklich sehr feines Menu, welches offensichtlich bei allen Kameraden bestens ankam. Wie immer bei uns wanderfreudigen Veteranen durften die begleitenden, wie durstlöschenden Getränke keinesfalls fehlen!

Auf der gedeckten Seehotel-Terrasse mussten wir leider konstatieren, dass „die letzte Meile“ zum Bahnhof Interlaken wegen des anhaltenden starken Regens nicht mehr angezeigt sein kann und fuhren dann mit dem Postauto zum erwähnten Bahnhof.

Daraufhin gings zurück mit exakt denselben Bahnrouten wie am Vormittag. Da wir abermals einige Kilometer unter die Füssen nahmen, benützte der einte oder andere Kamerad die Gelegenheit, um im Zug ein erholsames Nickerchen zu machen!  

Wir durften einmal mehr einen insgesamt schönen Wandertag erleben, der in eine Gegend führte, die nicht allen Kameraden überaus gut bekannt war. Für die tadellose Organisation und dem Offerierten möchten uns bei Armin nochmals herzlich danken.

Werni Frei