Bericht von Noel Bläuer
Um 10:00 Uhr trudelten die ersten Leiter im Pöstlibeck ein. Dort stärkten sich alle, bis um 10:30 Uhr dann auch die letzten Leiter eintrafen. Da auf unserer Leiterreise viel Bewegung auf dem Programm stand, fuhren wir als Erstes zu einem Bauernhof. Dort erwartete uns ein Golf Match, aber nicht irgendeins, sondern Fussballgolf. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Minigolf, einfach mit einem Fussball und den Füssen statt mit einem Schläger. Auf dem Parcours mussten verschiedene Hindernisse überwunden werden. Je nach Loch machten uns Bäume, steile Abhänge oder andere Tücken das Leben schwer. Dazu kam noch eine Hochzeit, weshalb wir beim Schiessen etwas mehr Vorsicht walten lassen mussten. Schliesslich konnten wir aber alle Posten machen.
Nach so viel sportlicher Höchstleistung war natürlich eine Stärkung nötig. Deshalb ging es weiter ins Restaurant. Auf dem Speiseplan stand unter anderem Strauss aus dem Dorf. Das klang vielversprechend, schliesslich gab es tatsächlich eine Straussenfarm im Dorf. Leider mussten wir feststellen, dass der Strauss an diesem Tag gerade nicht im Angebot war. Während einige Leiter bereits ganz genau wussten, was auf ihren Teller kommen sollte, kämpften andere etwas länger mit der wohl schwierigsten Frage des Tages.
Gut gestärkt ging es anschliessend weiter. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam eine brennende Kerze. Die Aufgabe war simpel, zumindest auf dem Papier. Die Kerze musste während des gesamten Spaziergangs brennen. Ging sie aus, gab es keinen Punkt. Mit einer brennenden Kerze in der Hand und einem Blatt voller Bilder von verschiedenen Orten machten sich die beiden Gruppen auf den Weg. Die abgebildeten Orte mussten gefunden werden und bei einigen Stationen war zusätzlich noch ein Beweis-Selfie gefragt. Also wurde gesucht, verglichen, diskutiert und wahrscheinlich auch das eine oder andere Mal etwas planlos herumgelaufen. In der Mitte der Strecke trafen sich die beiden Gruppen. Beide Kerzen brannten noch oder wieder. Ganz genau liess sich das nicht herausfinden. Kurz darauf trafen beide Gruppen fast gleichzeitig wieder am Startpunkt ein.
Danach ging es weiter zur Rüssbrugg. Nach einem wohlverdienten Getränk an der Reuss gingen wir zum richtigen Platz und bestellten verschiedene Pizzas zum Teilen. Besonders spannend wurde es bei der Spezial-Herbstpizza. Statt Tomatensauce gab es Kürbissuppe und dazu Hirschfleisch. Eine Kombination, mit der nicht alle einverstanden waren. Der OT musste deshalb noch etwas Überzeugungsarbeit leisten. Doch siehe da: Alle, die sich getraut hatten, waren positiv überrascht. Die Skepsis war also grösstenteils unbegründet.
Und so liessen wir die Leiterreise bei Pizza, Getränken und gemütlichem Beisammensein ausklingen. Ein Tag voller Fussball, Kerzen, Suchaktionen, leckerem Essen und der einen oder anderen kleinen Herausforderung ging damit zu Ende.









































