Viel Schnee, wenig Sonne und ganz viel Spass

24 TV’ler und DR’ieglerinnen plus ein Nachzügler verbrachten ein tolles Weekend auf der Lenzerheide. Mit dem riesigen Skigebiet, tollen Beizen und einer angenehmen Unterkunft hat das Skiweekend allen gut gefallen.

Eine Unterkunft zum Jubeln

Um 7 Uhr morgens ging es in Obfelden los. Die Fahrt nach Chur und hinauf zur Lenzerheide benötige knapp 2 Stunden. Am Schluss in langsamer Fahrt auf schneebedeckter Fahrbahn. Die Unterkunft war nicht nur juhui, sondern hiess auch noch so.

Die Suche nach der Sonne

Nach dem das Gepäck verstaut war, ging es zu Fuss zum Bus und via Rothorn-Bahn hinauf ins Skigebiet. In der Hoffnung auf Sonne stürmte die Truppe weiter direkt aufs Rothorn, wo aber auch noch dicker Nebel und viel Neuschnee auf der Piste das Fahren erschwerte.

Der Zusammenhalt der verschiedenen Grüppchen wurde mit Whatsapp sichergestellt, wobei da noch nicht ganz alle sattelfest waren. Bei Scharmoin gab es ein vorgezogenes Mittagessen, da eigentlich niemand Lust auf Skifahren hatte. Draussen waren wir einige der wenigen Gäste im Aprés-Ski.

Gegen Nachmittag schien sich der Nebel auf der anderen Seite aufzulockern. Kurz entschlossen wechselte wir die Talseite und konnten doch noch mit etwas mehr Sicht und teils Sonne das Fahren geniessen. So kam es nicht mehr zum gemeinsamen grossen Aprés-Ski-Treffen, aber jede Gruppe für sich hatte ihren Spass.

Kein Ski-Bus zurück

Die Abfahrt von der Talseite her verzögerte sich durch verschiedene Getränke und der spektakulären Landung und Abflug eines Rega-Helis direkt neben der Bar bis fast zum Eindunkeln. Nach der Abfahrt in Richtung Skibus stellte die Gruppe fest, dass der letzte Bus vor 15 Minuten gefahren ist. Nach kurzer Ratlosigkeit marschierte man in Richtung Hauptstrasse und fand eine reguläre Postautohaltestelle. Nach 20 Minuten Warten folgte die Rückreise zur Unterkunft und gerade noch rechtzeitig zum Nachtessen: ein Salat, ein feines Menü und ein Mango-Creme Dessert bzw. Schoggimousse für Ilona wurde uns geboten.

Weiter ging es entweder in den Aufenthaltsraum mit Airhockey, Billiard und weiteren Spielen oder mit kurzem Fussmarsch ins Dorf. Einige ältere Teilnehmer waren dann bald zurück im Massenlager, andere wussten wieder einmal nicht wann man aufhören sollte und kamen erst gegen 4 Uhr zurück.

Früher Start in den Sonntag

Auch wenn der Sonntag wieder sehr nebelverhangen startete, waren die ersten schon kurz nach 8 Uhr unterwegs auf zur Piste. Alle anderen folgten gegen 9 Uhr.

Sonne immer noch gesucht

Ein 12er Grüppli nahm die Route in Richtung Arosa auf sich, auf der Suche nach besserem Wetter. Seit 2014 sind die Skigebiete durch eine 20 Millionen teure Pendelbahn ohne Stützen miteinander verbunden. Die beiden 150 Personen fassenden Kabinen können unabhängig voneinander betrieben werden. So erreichten wir in Kürze Arosa, wo das Wetter aber nicht besser war.

Andere hatten mehr Glück und teils besseres Wetter. Praktisch alle Pisten waren aber wegen dem vielen Schnee nur mit Aufwand zu befahren.

Die Rückkehr über Stock und Stein

Um 15 Uhr trafen sich alle zurück im Gebiet Lenzerheide im Restaurant bei Scharmoin, einige unten, andere oben, was für etwas Verwirrung sorgte. Nochmals aufgewärmt ging zurück zur Unterkunft. Um nicht via Skibus und zu Fuss zurückzukehren, wählten wir einen Wanderweg oberhalb der Unterkunft. Leider erwies sich dies als teils steinige und auch nicht ganz direkte Verbindung zurück zur Unterkunft.

Nach kurzer Verabschiedung bei der Unterkunft ging es mehr oder weniger flott zurück nach Obfelden. Und sogar den Schneefall brachten wir mit zurück, so flockte es gegen 18 Uhr auch bei uns.

Vielen Dank an Andrea Gut und Janine Meier für die Organisation des tollen Skiweekends!

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