27. Mai 2026

Turnveteranen wandern am 20. Mai auf die Habsburg


Dieser Wandertag wurde von Präsi Bruno Furrer organisiert. Und einmal mehr haben nicht weniger als 18 Kameraden der Einladung Folge geleistet. Die gute Kameradschaft innerhalb der Veteranen beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass erfreulicherweise unser Appenzeller-, wie auch unser Tessiner-Kamerad praktisch bei jeder Wanderung dabei sind – Bravo.

Mit dem Postauto gings von Obfelden nach Muri. Dort bestiegen wir den Zug nach Hendschiken und nach umgehendem Umstieg kamen wir mit der SBB nach weiteren 3 Stationen in Birr an. Dort erwartete uns im Restaurant Wydehof Kafi und Gipfeli, welches verdankeswerterweise von Robi Gut offeriert wurde.

Danach gings noch für eine kurze Strecke mit dem Postauto Richtung Lupfig und daraufhin starteten wir die grossartige Wanderung meist entlang von wirklich schön bestellten Äckern und Feldern Richtung Dörfchen Scherz und dann stets leicht hoch Richtung Schloss Habsburg. Das imposant thronende Schloss sieht man von Weitem und liegt auf einer für diese ruchbare Zeit, (vor fast 1000 Jahren!) üblich gelegenen Anhöhe. Unterwegs und vor allem zur «richtigen» Zeit, offerierte uns Bruno einen feinen Weissen, welcher uns die nötige Kraft verlieh, die letzten Kilometer zügig anzugehen.

Im Schloss oben angekommen, bestaunten wir zuerst die wunderschöne Aussicht und betraten dann zum Mittagessen das rustikale Schlossrestaurant. Da der letzte kurze Aufstieg selbstredend den schier obligaten Durst auslöste, brachte ein kühles Bier oder Most umgehend die nötige Abhilfe!

Nach überaus feinem Mittagessen und Dessert, beorderte uns Chef Bruno nach draussen bzw. wir bestiegen die ursprünglichen Burggrundmauern und dort erwartete uns Frau Hildegard Weber, welche als Geschichtsvermittlerin des Museum Aargau fungierte. Deren geschichtsträchtigen Ausführungen zum Schloss Habsburg waren sehr interessant.

Ergänzend besuchten wir dann – auf schmalen und leicht gierenden alten Holztreppen – noch den obersten Schlossturm, bevor wir Richtung Brugg hinunter aufbrachen.

Mitten im Städtchen Brugg genehmigten wir dann noch ein letztes Kühles, bevor wir mit dem Zug über Altstetten ZH das Säuliamt erreichten. Einmal mehr durften wir bei recht angenehmem Wetter, einen überaus «gmögigen Wandertag» zusammen geniessen und möchten Bruno herzlich danken für den offerierten Weissen, wie auch für diesen interessanten Wandertag und dessen gewohnt tadellose Organisation.

Werni Frei