Nur gerade zu Zwölft fuhren wir am Samstagmorgen ab in Richtung Morschach. Bei der Talstation der Luftseilbahn stiess dann ein Überraschungsgast aus dem Urner Land noch zu uns. Nach der 8-minütigen Fahrt erreichten wir den Stoos. Leider war dieser fest im Nebel verhüllt. Trotzdem ging es ab auf die Piste, doch nach 2 Abfahrten musste man eingestehen, das bringt doch nichts. Je nach Höhe war die Sichtweite bei 10 bis 15 Metern, wenn überhaupt.
Der nächste längere Halt war darum im Gipfelrestaurant auf dem Fronalpstock. Aufgewärmt von allen möglichen Getränken ging es nun wieder die Piste runter, direkt ins nächste Restaurant, wo das Mittagessen anstand. Auch am Nachmittag präsentierte sich das Wetter draussen als Nebelsuppe. So fuhr man erneut nur kurz, verschob hinüber zum Klingenstock, nur um festzustellen, dass es auch dort Nebel hatte. Doch auch eine Schneebar war offen und so war der Tag gerettet. Zusammen mit Pesche hinter der Bar stieg die Stimmung und bei manchen der Alkoholpegel an. Pesche war um keinen Spruch verlegen und die Jungs vom TVO konnten im natürlich die Stirn bieten.
Verschiedene kalte und heisse Getränke wurden konsumiert, es wurde genagelt und sogar eine Schnupfmaschine kam zum Einsatz. Irgendwann fiel auch noch der Spruch des Tages und den möchte ich euch jetzt nicht vorenthalten: „Lieber im Heu go stosse, als uf em Stoos go heue“. Etwas nach 18 Uhr kehrten wir zu unserer Unterkunft im Hotel Alpstubli zurück. Nach Salat, Pouletschnitzel mit Pommes Frites und Caramel-Chöpfli waren die Meisten wieder gestärkt für den Ausgang. Dieser führte in eine Bar mit guter Stimmung, allerdings waren alle ein wenig Mühe, so dass die meiste Zeit mit Jasskarten verbracht wurde.
Die Nacht im Massenlager war dann relativ kurz, machte doch die Gruppe Schmid (ebenfalls am Vereins-Skiwekend) mehr Lärm als die Gruppe Stierli und das um halb Vier am Morgen. Am Sonntag gingen die jüngeren Sechs nicht einmal mehr auf die Piste und verschwanden schon um den Mittag herum. Die übrig gebliebenen fuhren noch etwas Ski auf dem Neuschnee. Zum Nebel kam allerdings an diesem Morgen noch starker Schneefall hinzu. So wurde auch viel Zeit in den Restaurants verbracht und nach Mittagessen auf der Piste und Dessert im Alpstubli machten auch wir uns auf den Rückweg.
Das Weekend war toll, auch wenn das Wetter etwas besser hätte sein können.

