Chouflüüt-Soloturn! (mit Fotos und Sprung-Video)

In Messen stand der Turnverein Obfelden am ersten von zwei Turnfesten im Einsatz. Während beim TVO die Leistungen noch nicht überall passten, so war ader im Festzelt durchgeführten partymässigen Rangverkündigung doch unüberhörbar, dass mindesten ns beim Turnverein Kaufleuten-Solothurn die Turnerinnen und Turner etwas geboten haben mussten.

Das Festgelände in Messen war klein und beschaulich und der Ansturm an Vereinen hielt sich in Grenzen. Die Ambiance tagsüber war sehr gelöst und friedlich, auch dank des passenden Wetters mit Temperaturen im Bereich von knapp 24°C. Der TVO belegte in der 2. Stärkeklasse mit 25.01 Punkten den 7. Rang von acht gestarteten Vereinen. Die Noten im Detail:

Leichtathletik: PS: 7.49   SB: 7.14   KUG: 8.00

Geräteturnen: SR: 8.23   BA: 9.28   GK: 9.10

Die Leichtathletik-Gruppe vergab besonders bei der Pendelstafette mit zwei Wechselfehlern eine bessere Note: Ohne die Strafzuschläge hätte eine Note im Bereich von 8.2 resultiert. Dennoch zeigten sich die LA sehr zufrieden mit ihrem Wettkampf. Einige Turner konnten ihr Maximum oder gar mehr abrufen. So zum Beispiel Manuel Bulliard, der im Kugelstossen mit einer Weite von knapp 12 Metern seine persönliche Bestmarke übertraf. Überhaupt ist ein 8.00 im Kugelstossen eine tolle Note, wenn man bedenkt, dass die antretende Truppe gespickt war mit einigen noch unerfahrenen jungen Turnern. Auch im Schleuderball konnten Stefan Höhener mit mehr als 51 Metern sowie Davide Anderegg und Roger Vögtle mit mehr als 49 respektive 48 Metern brillieren.

Bei den Geräteturnern verlief der Wettkampf zwar auf hohem Niveau, jedoch ebenfalls nicht gänzlich wie gewünscht. Während der Vorführung an den Ringen machte sich auch die stressige Vorbereitung bemerkbar: Shuttlebus nach Messen, Zelt deponieren, Shuttlebus nach Utzenstorf, Kontrolle der Festkarten. Und so hatten auch die Geräteturner mit Fehlern und Stürzen zu kämpfen. An den Barren zeigten sich die Turner dann wieder von ihrer Schokoladenseite. Mit 9.28 gelang eine tolle Show. Saubere Übungen gepaart mit viel Rhytmusgefühl überzeugten nicht nur die Wettkampfrichter. Auch in der Gerätekombi konnten sich die Mannen aus Obfelden gekonnt in Szene setzen und brillierten mit ihrer Vorführung.

Der weitere Verlauf des Tages war einem Turnfest sehr würdig: Party beim TV-Wagen inkl. Selfies, Gruppenfoto, Gruppenaufspringen, Video in Slowmotion. Party im Festzelt inkl. gigantischem Gruppenanstossen, Riesenpferderennen, Bierschwemme, Bier-Michi, Partyrangverkündigung (Was, scho wieder en Sieg vu Chouflüüt-Soloturn?, Nei!). Manch ein Turner zollte im Verlauf des Abends aber dem frühen Fest-Beginn (14.30 Uhr…) seinen Tribut und legte sich eher ungewohnt früh schlafen.

Was bleibt sind tolle Erinnerungen und der grosse Wettkampfhunger auf das nächste TF in zwei Wochen. Auf nach Appenzell!

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