29. April 2026

Achtung Baum! Und was man sonst noch beim Böötlen lernen kann

Traditionell steht im Sommer das Böötle auf dem Plan. Doch nach den starken Regenfällen und dem allgemein schlechten Wetter war es lange unklar, ob das dieses Jahr überhaupt gehen würde. Nach mehreren Telefonaten unseres Oberturners dann die Erleichterung: Der Abfluss war nicht so stark, als dass es gefährlich wäre mit unserem Floss. Und so ging es am Samstagmittag los. Wir holten das Floss und fuhren nach Perlen. Der Zusammenbau ging ein bisschen länger als sonst – aber irgendwer muss die ortsansässigen Mücken ja auch füttern!

Nicht auf dem Bild: Gefühlte 546 hungrige Mücken

Als die letzten zwei TVler direkt vom Zügeln noch dazustiessen, waren wir bereit und es ging los. Bei schönstem Wetter trieben wir die Reuss runter in Richtung Obfelden. Hätte man uns zugehört, man hätte meinen können, dass es am Flussufer so manchen Baum hatte. Doch mit der Zeit kam dann die Einsicht, dass Abwarten manchmal die bessere Devise war, hatten doch die meisten unserer Paddel auf dem Weg den Geist aufgegeben. Nebst der Baumvielfalt des Ufers lernten wir auch, dass Steine einen runterziehen können, und dass es trotz seichtem Uferwasser und der helfenden Strömung etwas anstrengend ist, rennend mit dem Floss mithalten zu wollen.

Nach etwa drei Stunden kamen wir in Obfelden an, vollzählig und ohne weitere Probleme. Nach dem Abbau des Flosses liessen wir den Abend noch bei Noé im Garten ausklingen. Vielen Dank an die Organisation und Gastfreundschaft, es isch Perle gsi!