Zuallererst muss speziell erwähnt werden, dass dieser Wandereinladung nicht weniger als
30 Kameraden – was absoluter Rekord bedeutet – gerne Folge leisteten, was als grosses Dankeschön für Ueli’s langjährige Organisation von nicht weniger als 100 Veteranen-Wanderungen innerhalb der letzten rund 20 Jahre, gewertet werden darf.
Dieser Wandertag stand denn auch unter speziellen Vorzeichen! Reiseleiter Ueli Beyeler organsierte diese Wanderung nämlich „ins Blaue“, was meint, dass wir Veteranen vorab nicht wussten, wohin dieser Reise-Wandertag führt! Vorgängig bekannt war nur, dass wir mit dem ÖV ab Affoltern über Zug und dann im Bhf Luzern ankommen werden! In Luzern bestiegen wir dann postwendend die Zentralbahn bis nach Stans und dann das Postauto bis nach Beckenried.
Schnurstracks gings hoch zur Talstation der Klewenalp-Luftseilbahn, welche uns innert
10 Min. zur Klewenalp auf rund 1600 m.ü.M. beförderte. Im Bergrestaurant Klewenstube genehmigten wir dann Kafi und Gipfeli, die uns vom leider abwesenden Werner Schlatter grosszügig offeriert wurde – Danke.
Danach gabs zwei Wander-Möglichkeiten. Die „Sportlichen“ starteten zur gut 2-stündigen Wanderung und die eher „Geniessenden“ die rund 1-stündige Wanderung, final bis zur Apéro-Beiz Klewenstock! Während der „sportlichen-Route“ spendierte Rolf Grubenmann flotterweise einen süffigen Weisswein, welcher das eher garstige Wetter etwas vergessen liess!
Da Petrus leider ein eher trübes und wolkenverhangenes Wetter präsentierte, waren dann alle froh, im angenehmen Restaurant Alpstubli den Mittagsplatz einnehmen zu können. Ueli bestellte vorab ein vorzügliches Mittagsessen, welches uns von der aufgestellten Gerantin Nicola und Team überaus rasch und behände serviert wurde.
Währenddessen „klärte“ uns Ueli dann auch auf, wie er vor rund 20 Jahren innerfamiliär schier zum Veteranen-Wanderleiter genötigt (!) wurde. Eine kurzes Dankeschön von Präsi Bruno an Ueli und ein launiges Gedichtli rundeten den überaus gemütlichen Höck ab.
Nach dem Mittagessen gings mit der Luftseilbahn wieder zurück nach Beckenried und nach kurzem Warten erspähten wir Richtung Brunnen das nahende und wirklich imposante Seitenrad-Dampfschiff „Stadt Luzern“, welches als Flaggschiff der fünf auf dem Vierwaldstättersee noch verkehrenden Raddampfer gilt.
Kaum auf dem Schiff angekommen, lachte uns eine strahlende und vor allem wärmende Sonne entgegen und wir genossen als Abschluss die rund 1-stündige Schifffahrt bis nach Luzern sehr. Mit dem ÖV gings zurück ins Säuliamt und die vielen teilnehmenden Kameraden konnten auf eine überaus gelungenen und gefreuten Wandertag zurückblicken.
Wir danken Ueli herzlich für diesen aussergewöhnlichen schönen und vor allem überraschenden Wandertag und „winden ihm ein zünftiges Chränzli“ für seine in den vergangen 20 Jahren vielen organisierten, schönen Veteranen-Wanderungen.
«Jede Wanderung hat ein Ende – doch die Erinnerung daran ist unvergesslich»
Werni Frei__________________________________________________________________________________
Ein Gedichtli für euse Wanderpapst Ueli Beyeler
De Beyeler Ueli isch ganz sicher Schwiizwiit bekannt,
will er kännt ja fascht jede Wanderwägrank.
Wie mir alli wüssed, tued de Ueli vorab jewils gründlich rekognosziere,
derbi tuet ihm sini Regula stets professionell assistiere. Sie gönd zäme öpe nüd nur goge wandere,
D’Mittagsbeize wo mir Veterane jewils tüend diniere,
händs Ueli’s vorus ja au immer na müesse probiere!
Sie sind bim Uuskundschafte immer villi Kilometer glaufe,
das mir Veterane eus emänd nüd tüend verlaufe.
Mir händ eus au immer uf de Ueli chöne verla, nur eimal – im Muotital –
hät wider Erwarte d‘Schlumibeiz leider zue gha.
Mir sind immer fröhlich und guet glunt unterwägs gsi,
nur hinedri öpe es Zwicke im Bei, das hetti aber au nüd müesse si!
Mir alli freued eus uf wiiteri schöni und abwächsligsrichi Wanderroute,
es mues i eusem Alter ja nüd immer stotzig-steil deruf und derab ga,
nüd dass mer emänd zvill Gwicht und Schweiss müend uf de Strecki la!






