Rang 12 in Wiesendangen

Kantonale und Eidgenössische Turnfeste bringen es mit, es wird auch mal an einem Freitag angetreten. So auch am diesjährigen Zürcher Kantonalen Turnfest in Wiesendangen.

Um halb elf ging die Reise los. Von Affoltern via Zürich HB über Winterthur nach Wiesendangen. Der Bahnhof lag direkt neben dem Festgelände. Dieses war auf offenem Feld aus dem nichts aufgebaut. Eine rieisige Zeltstadt machte sich breit und bot viel Platz im Trockenen.
[MEHR]
Die Wetteraussichten waren nicht optimal, so waren die meisten auf Regen eingestellt. Doch die Meterologen täuschten sich und die beiden Tage gestalteten sich viel trockener und sonniger als erwartet.

Gestartet wurde der 3-teilige Vereinswettkampf um 13:20 Uhr mit der Pendelstaffete und den Schaukelringen. Da die eigentlichen Hornträger am Turnen war, sprangen Präsident und Vizepräsident ein. Auch eine interessante Perspektive um einen Wettkampf zu verfolgen. 5 Minuten später stand der Stufenbarren auf dem Programm.

1. Wettkampfteil:
Schaukelring: 8.84 (13)
Pendelstafette: 8.26 (10)
Schulstufenbarren: 7.74 (11)

Im 2. Wettkampfteil folgten Team-Aerobic und Kugelstossen. Beim Kugelstossen feuerte man sich gegenseitig zu Höchstleistungen an und erreichte eine Note von über 9 Punkten.

2. Wettkampfteil:
Team-Aerobic: 8.20 (10
Kugelstossen: 9.02 (5)

Da die Fachteste-Gruppe etwas früher bereit war, konnte man bereits um halb Vier mit dem dritten Wettkampfteil starten. Der Fachtest beim TVO war wieder etwas unter den Erwartungen. Zusammen mit der DRO gab es doch noch eine 8.5. Zeitgleich wurde auch der Barren an der Reihe. Dessen Benotung war um 3 Hunderstel besser als die der Schaukelringe.

3. Wettkampfteil:
Barren: 8.87 (12)
Fachtest: 8.50 (24)

In der 2. Stärkeklasse erreichten wir eine Gesamtnote von 25.40 Punkten. Dies bedeutete von insgesamt 23 Vereinen in dieser Klasse den 12. Schlussrang punktegleich mit Hedingen. Die weiteren Ämtler Vereine Mettmenstetten und Hausen klassierten sich hinter uns.

Nach 16 Uhr war der Wettkampf-Teil abgeschlossen und man widmete sich dem einen oder anderen erfrischenden Getränk. Um 18 Uhr gabs im Festzelt für alle Riz Casimir und danach verstreute sich die Truppe.

Die Zeit wurde mit twas Erholung auf dem Zeltplatz, irgendeinem Dessert zum Nachtisch, einem Blick aufs Beachvolleyball-Feld oder einen ersten Drink im Barzelt vertrieben. Stefan Höhener versuchte noch den Rekord beim Bob-Anschieben zu holen und kam probt auf Rang 2. Einige besuchten den Salsa-Tanzkurs mit anschliessender Salsa-Night. Der grösste Teil aber war bis in die frühen Morgenstunden im Barzelt anzutreffen. Zwischendurch konnte man sich an der grosszügigen „Fressmeile“ verpflegen: Crepes, Pizza, Curry-Brot, Spiessli, Früchtebecher, Fischchnusperli, Buffalo Wings, Spätzlipfanne und noch einges mehr war im Angebot.

Nach einer kurzen oder gar keinen Nacht, verabschiedeten sich am Samstag die Leute laufend und machten sich auf den Heimweg.