15. Juni 2024

Rutschig und kalt wars – RMS Turbenthal

Früh am Morgen ging die Reise los ab Obfelden in Richtung Turbenthal. Nachdem wir am Trainingsweekend schönstes Frühlingswetter geniessen durften, hiess es nun gute Schuhe und ein zweites Paar Socken einpacken – es war nass und einfach nur „gruusig“.

Los ging es dann bereits um 10:20 Uhr mit dem Fachtest draussen und drinnen im Getu-Zelt mit den Schaukelringen. Die Frauen vom Fachtest hatten sich am Samstag noch extra auf die nassen Bedingungen vorbereitet und so lief der Wettkampf dann auch gut ab. Es hätte besser sein können – doch der rutschige Untergrund half sicherlich nicht. Dazu kam noch, dass bei einem Spiel die falsche Reihenfolge der Bälle geübt wurde, das konnte dann aber zum Glück durch ein kleines Überholmanöver zu Beginn ohne Punktabzug gelöst werden.

Gute Vorbereitung ist bekanntlich alles!

Drinnen im Getu-Zelt war es zur gleichen Zeit zwar trocken – aber kalt. Da half auch das neue Dress, in dem zum ersten Mal (bei den Aktiven) ein Wettkampf geturnt wurde, nicht weiter. Geturnt wurde an einem Ringgerüst – auf Grund der kürzeren Pendellänge noch eine zusätzliche Herausforderung, vor allem für Sektions-Neulinge. Doch diese Sorgen waren unbegründet. Trotz ein, zwei kleinen Übungsfehlern und Standschwierigkeiten waren die Turnenden zufrieden mit der erreichten 9.00.

Nur 5 Minuten später ging es draussen schon mit der Pendelstafette los. Alle waren noch ziemlich müde vom frühen Aufstehen und die Motivation war doch eher klein – konnte man sich an diesem Sonntag ja nicht mal auf ein Fest am Abend freuen. Doch mit dem Aufwärmen kam dann doch noch etwas Stimmung auf. Die Bahn war auf tiefem Turnfest-Niveau – viele hatten dadurch Mühe beim Starten. Trotzdem war die Truppe am Schluss zufrieden mit dem Resultat.

Für Stufenbarren war der Start zwar erst um 11:30. Doch kaum auf dem Festgelände angekommen ging es los mit den Frisuren. Die Freude war da, dass das einstudierte Programm nun endlich an einem Wettkampf präsentiert werden konnte. Als die Frisuren fertig waren ging es weiter mit einem „Trockendurchgang“ und einem guten Aufwärmen um der Kälte zu trotzen. Und dann war es auch schon Zeit. Voller Begeisterung zeigten die Turnerinnen ihre Übung und waren mit der erreichten 8.82 zufrieden.

Optimale Wettkampfbedingungen

Fast gleichzeitig waren die Leichtathleten draussen beim Schleuderball. Auch hier war die Anlage vum schlechten Wetter stark gezeichnet. Alle Bälle landeten zwar innerhalb des Sektors, aber die Weiten waren leider etwas unter den Erwartungen.

Im dritten Wettkampfteil warteten noch Kugelstossen, Team Aerobic und Barren. Natürlich war auch die Kugelstossanlage vom schlechten Wetter heimgesucht worden und dementsprechend in schlechtem Zustand. Ein bisschen mit Wasser abspülen und den Besen zur Hilfe nehmen – schon konnte es los gehen. Die Kugeln mussten teilweise regelrecht aus dem Boden wieder ausgegraben werden. Doch entweder hatten sich die Turner inzwischen an die Bedingungen gewöhnt, oder es lief einfach sonst – denn hier wurden die Erwartungen wieder erfüllt oder sogar übertroffen.

Angenehme Bedingungen auch für die Wertungsrichter

Das Team Aerobic wollte wohl mit den Leichtathleten etwas mitfühlen, machten sie doch ihren ersten Durchgang nach dem Aufwärmen im Regen. Doch dann galt es auch schon Ernst und die Turnerinnen zeigten ihre Choreographie. Inzwischen war diese bereits so fest in den Köpfen verankert, dass sie sich auf ihr Lachen konzentrieren konnten während der Übung. Leider mussten sie 0.2 Punkte Abzug in Kauf nehmen wegen einem paar Ohrringe, welches vergessen ging. Wäre es für die Wertungsrichter denn eigentlich nicht sowieso sinnvoller, auf die Füsse anstatt auf die Ohren zu schauen?! Trotz dieses kleinen Dämpfers waren sie aber mit der erreichten Note 8.1 zufrieden und beim nächsten Mal werden wohl alle Ohren nochmals genau kontrolliert 😉

Als letzte Disziplin war Barren an der Reihe. Das Ziel war, wie jedes Jahr, besser als die Ringsektion zu sein. Die Chancen standen gut, da die Ringsektion „nur“ eine 9.00 erzielte. Die Motivation war dementsprechend hoch. Durch die starke Leistung der 10 Turner und einem Barren der (Zitat) „huere guet hebed“, reichte es für eine 9.52 (3. Rang) zum Abschluss des Wettkampfs.

Das Lächeln sitzt, das Ziel erreicht – die Ringsektion wurde geschlagen

Danach ging es endlich zum Mittagessen. Nach dem Gruppenfoto hiess es dann auch schon wieder zusammenpacken und heimgehen. Nachdem wir das korrekte Verkehrsmittel gefunden haben, wurde auf dem Heimweg das verpasste Fest noch etwas nachgeholt und eine kleine Gruppe liess den Abend noch in der Badibeiz ausklingen.

Die Resultate auf einen Blick:
– Fachtest: 8.48
– Schaukelring: 9.00
– Pendelstafette: 8.48
– Stufenbarren: 8.82
– Schleuderball: 8.18
– Team Aerobic: 8.10
– Kugelstossen: 8.52
– Barren: 9.52 (3. Rang)

Bericht von: Kira Stettler, Roman Niederhäuser, Lina Blaser, Nils Launer, Marina Hagenbuch, Simon Meili, Noel Bläuer