1. März 2024

Skiturnfahrt in Grindelwald

Am Freitag dem 19. Januar ging es los. Viele lustige Momente kamen zustande auf der dies Jährigen Skiturnfahrt. Unter anderem die Bushaltestelle „Gaggi Säge“, die Vögel auf der Terrasse, der Türsteher vor der Espresso Bar und auch das Parkproblem. Am Schluss kamen aber alle am Sonntag wieder gesund und munter Nachhause.

Am Wochenende vom 19. Bis 21. Januar ging es wie jedes Jahr an die Skiturnfahrt. Dieses Jahr besuchten wir die Jungfrau Skiregion in Grindelwald und konnten bei wunderschönem Wetter das Wochenende geniessen.

Neu startete die Skiturnfahrt bereits am Freitagabend. Sobald die rund 20 Turner und 5 Turnerinnen in der Jugendherberge Grindelwald ankamen, wurden auch schon die ersten Getränke geöffnet und der Abend gemütlich ausgeklungen. Verhältnismässig früh gingen alle Turner und Turnerinnen zu Bett.

Am Samstagmorgen ging es mit dem ersten Bus um 8 Uhr von der Bushaltestelle «Gaggi säge» zum Bahnhof und danach mit dem Zug Richtung Skigebiet. Im Chaos beim Umsteigen ging die wichtigste Person verloren, unser Oberturner Roman. So hiess es wieder: «Wo isch de Roman?» Es stellte sich heraus, dass er den Zug verpasst hatte, weil er die Skitageskarten für alle Turner und Turnerinnen abholen musste. Der Rest musste deshalb warten. Dank dem Supermarkt bei der Talstation, waren aber alle glücklich.

Im Skigebiet angekommen, wurde so viel Ski gefahren wie noch nie. Die 211 Pistenkilometer und die perfekten Wetterbedingungen sorgten dafür, dass das Bedürfnis nach Après Ski noch nicht sehr gross war. So fuhr man den ganzen morgen. Lustige Aktionen wie Ski klauen und Dominospiel beim Anstehen am Lift sorgten für viel Lachen. Als der Hunger die Teilnehmenden in die Restaurants lockte, stellte man fest, dass auf der Terrasse sitzen nicht immer die Beste Idee ist. Den neben dem Turnverein hatte eine Horde Vögel ebenfalls Freude am schönen Wetter und scherte sich nicht darum, wo sie ihr Geschäft erledigten. Da nahm jemand den Spruch «Gaggi säge» wohl zu ernst. Für die andere Hälfte des Turnvereins war die Herausforderung, einen Platz im Restaurant zu finden. Den wie sich herausstellte waren sie nicht die einzigen, die um 14.00 Uhr etwas essen wollten.

Nach dem Essen ging es schon bald zurück Richtung Grindelwald. Wie immer dauerte die Talabfahrt etwas länger, da mehrere Zwischenhalte in Après-Ski-Bars gemacht wurden.

Als wir zurück in der Jugendherberge ankamen, gab es Sojabällchen mit Kartoffelstock zum Abendessen und anschliessend ging es zu Fuss nach Grindelwald in die Espresso Bar. Dort lernten wir einen sehr sympathischen Türsteher kennen, der für viele Lacher während des Abends sorgte. Ausserdem wissen nun alle, wo unsere Unterkunft ist. Ich sage nur: «Gaggi säge, Gaaaaggi». Nach langem Feiern zog es früher oder später aber alle zurück in die Jugendherberge. Einige genossen den Luxus mit dem Taxi den langen Rückweg abzukürzen, andere kämpften sich mit absoluten wintertauglichen Turnschuhen den Berg hinauf.

Der Sonntagmorgen startete für einige mit einem kleinen Schock. Am frühen morgen besuchte die Polizei unser Parkplatz und verursachte für einige Mehrkosten von bis zu 140.-. Wenn man doch nur 30min früher aufgestanden wäre…

Eine Kleine Delegation wagte sich nochmals auf die Piste. Während einige dies bereits am Vortag planten und mit dem ersten Bähnli auf die Piste gingen, war es für andere ein sehr spontaner Entscheid. So fuhr man bis am frühen Nachmittag bei angenehmen Temperaturen und wenig Leuten, anschliessend machte man sich wieder auf die Suche nach einem Restaurant, was sich wie am Vortag als äusserst schwierig herausstellte, da alles voll war. Wo kamen nur all die Leute her…?

Nach dem Essen auf der letzten Abfahrt verlor die kleine Delegation auch noch einen Turner der nach einer verzweifelten Suchaktion erst wieder an der Talstation aufgefunden wurde. Nachdem alle komplett waren, machten sich nach einem letzten: «Gaggi säge» alle auf den Heimweg und schwelgten bei der Rückfahrt in den vielen Erinnerungen an die Skiturnfahrt.

Bericht von Simon Meili