24. Mai 2024

Jubiläumsreise der Frauenriege vom 19/20. August 2023

Endlich war es so weit, die zweitätige Reise zum 75 Jahr-Jubiläum der Frauenriege konnte nachgeholt werden.

Am Samstag um 07.30 Uhr besammelten sich 45 Frauen in der Brunnmatt, passend zu unserem Reisecar von Eurobus, in blau gekleidet. Das Wetter war für beide Tage super angesagt, ja eigentlich sehr heiss.

Los ging es in Richtung Basel, wo uns der erste Halt bevorstand. Im Car wurden wir verwöhnt mit Kaffee und Gipfeli, serviert durch unser Reiseleiterinnen Marianne Kenel und Colette Dietsche.

In Basel angekommen, durfte dann die erste Gruppe aussteigen, welche an einer interessanten Führung im Läckerlihuus teilnahm. Natürlich durfte der obligate Besuch im Lädeli nicht fehlen und nachdem sich einige mit den feinen und frischen Läckerli eingedeckt hatten, gab es beim Ausgang noch ein Geschenk des Hauses (ein Pack Läckerli 😊). So kamen die Frauen je mit 2 Pack angelaufen. Das nennt man eine schlaue Verkaufsstrategie.

Unterdessen sind auch die restlichen Frauen an ihrem Ziel angekommen. Treffpunkt war beim Tinguely-Brunnen, mitten in der Stadt, wo uns zwei freundliche Guides in 2 Gruppen auf eine kurze und interessante Stadtführung begleiteten.

Nächster Treffpunkt war die Schifflände, wo wir wieder vereint auf einer wunderschönen Schifffahrt bis nach Rheinfelden ein sehr feines Mittagessen einnahmen. Nach 90 Minuten und zwei passierten Schleusen, sind wir an unserem zweiten Ziel angekommen. Viele erstaunte Gesichter schauten uns beim Steg entgegen und wir hörten den ein oder anderen sagen, «wow, ist das eine grosse Reisegruppe» oder «wird wohl ein Raiffeisenausflug sein». Nun durften wir uns während rund einer Stunde frei vergnügen, bis wir uns wieder beim Car trafen. Die Einen zog es sofort ans Ufer des Rheins, wo sie sich eine Abkühlung im herrlichen Wasser gönnte und die anderen spazierten durch die Altstadt.

Weiter ging unsere Reise ins schöne Elsass. Wieder wurden wir verköstigt mit einem Glas Weisswein und Knabbereien im Car. Es fehlte an nichts…In Ostheim angekommen, bezogen wir unsere Zimmer. Es verging nicht viel Zeit und die wenigen Gäste, die im Pool waren, wurden unerwartet von einer Hühnerschar überrumpelt, rasch ergriffen sie den Rückzug. Im Innengarten genossen wir einen gemütlichen Apéro bis es Zeit war zu duschen und uns fürs Abendessen bereit zu machen. Plötzlich hornte es im ganzen Hotel….ist das draussen, oder ein Klingelton vom Handy?? Nein es war der Feueralarm! Die Einen packten ihre Wertsachen und machten sich auf den Weg nach draussen, wie es sich gehört. Andere blieben ganz entspannt im Zimmer und meinten, «die klopfen dann schon, wenn es ernst ist». Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass es ein Fehlalarm war und wohl öfters vorkommt!

Das Abendessen nahmen wir im Hotel zu uns. Im Saal war es ziemlich warm und sehr laut, so nahmen wir den Innenhof wieder für uns in Beschlag. Plötzlich stand auf dem Balkon ein Geist und rief uns irgendetwas auf Französisch zu, das einzige was wir aber verstanden war, «SCHSCHT…..!» Dies bedeutete wohl, dass sie nicht schlafen konnte. Da es nichts mehr zum Trinken gab, das Personal war einfach verschwunden, waren wir fast gezwungen früh ins Bett zu gehen. Nur unsere ausgesetzten Gspändli hatten noch etwas Action, zuerst kamen sie nicht mehr aus dem Hotel, dann nicht mehr in ihr Nebenhaus rein und zum Schluss mussten sie auch noch einen schlechten Wein, den sie erbettelt haben, in der Dusche entsorgen.

Am nächsten Morgen konnten wir es gemütlich angehen. Ein feines Frühstückbuffet erwartete uns. Um 09.30 Uhr nahmen wir wieder unsere Plätze im Car ein, der uns weiter in Richtung Voegtlinshoffen brachte ins Weingut ‘’Maison Cattin’’. Nach Besichtigung des schönen Weinkellers durfte eine Degustation natürlich nicht fehlen. Wir wurden verköstigt mit einer prachtvollen Vesperplatte, Salat und Speckzopf. Trotz der grossen Hitze, nahmen 34 Frauen den kurzen Spaziergang auf sich, durch die Rebberge mit wunderbarer Aussicht. In Egiusheim angekommen, trafen wir zum Glück drei grosse Brunnen an, wo diverse darüber baumelten, um sich etwas abzukühlen. Durch wunderschön dekorierte Gassen, mit vielen kleinen Läden und charmanten Bistros, schlenderten wir gemütlich zum Car zurück. Weiter ging unsere Fahrt nach Hartheim am Rhein (DE) zum Bohrerhof, was unser letzter Halt war. Im schönen Hofladen wurde fleissig eingekauft. Die Auswahl war riesig und sehr liebevoll hergerichtet, Alle waren begeistert. Zum Abschluss durften wir nochmals zu Tisch sitzen und ein feines, leichtes Abendessen geniessen.

Mit vollen Bäuchen, langsam etwas müde, aber glücklich, machten wir uns auf den Heimweg und kamen um 20.45 Uhr, mit einem lauten Auftritt am Dorfeingang, wieder in Obfelden an.

Es war eine wunderschöne, interessante, lustige und gemütliche Jubiläumsreise unter dem Motto «Scheissegal, die gsehnd mir nie me». 😊

Herzlichen Dank den beiden Reiseleiterinnen Marianne und Colette, die alles perfekt organisiert haben und sich bemühten, dass keine von uns verhungern musste.

Sandra Rüegg