Mit Chefan über Stock und Stein

Zwölf Turner begaben sich am Samstag auf grosse Turnerfahrt in die Zentralschweizer Alpen. Viele Höhenmeter, aktive Unterstützung verschiedener Bargrestaurants und ein neuer Spitzname prägten den Tag.

Sonnenschein und warme Temperaturen versprachen perfektes Wanderwetter. Nur Corona sorgte dafür, dass doch nicht ganz alles alltäglich war. Dafür hatte Organisator Stefan Felder aber eine Anwort parat: Für jeden organisierte er ein Corona-konformes Reisesäckli mit Schutzmaske, einem Corona-Bier, Papiertücher, Zältli und einem Appenzeller als Desinfektionsmittel 🙂 Das brachte ihm den passenden Spitznamen „Chefan“ ein. Chefan hatte die ganze Reise über alles im Griff, die Tickets, Routen und Abfahrtszeiten immer im Überblick und leitete alle perfekt durch den Tag. Der üppige Geldpot beim neuen Bierfuchs tat sein übriges 🙂

Glached hämmer!
Der ÖV brachte das Dutzend Männer am frühen Morgen zuverlässig nach Zug, Luzern, Sarnen und dann hinauf zur Melchsee-Frutt. Fleissig wurde in den verschiedenen Gaststätten eingekehrt und die Wirtschaft angekurbelt, der Sonne entgegengelacht und Sprüche geklopft. Mit Insta-Posts wurden unsere Social-Media Fans upgedatet, Spielplätze unsicher gemacht und so stieg der Unterhaltungswert der Gruppe ebenso rasch wie die zurückgelegten Höhenmeter. Obs an der dünnen Luft lag, dass die ganze Zeit so gelacht wurde?

Gipfelwein unterwegs
Mit einer Mischung aus Wanderung und Transport-Unterstützung bewältigte die Gruppe Teilstrecke um Teilstrecke und erklomm Meter um Meter. Chefan wies den Weg, Etti spendierte einen verfrühten Gipfelwein mit Käse und Wurst – sowieso waren Käse- und Fleischplättli stete Begleiter an diesem Tag – Kühe leisteten Gesellschaft und sorgten für musikalisches Geleit und die Biker flitzten hektisch an allen vorbei.

Bstellä!
Grösste Herausforderung auf dem Jochpass war das Bestellen der Getränke und des Mittagessens, weil irgendwie zwölf Turner gleichzeitig für zwölf Turner bestellten und die arme Service-Kraft und die Küche so durcheinander brachten, dass irgendwann sogar der Service-Chef persönlich das Plättli vom Nachbarstisch fälschlicherweise bei den TV’lern deponierte. Gegessen war es trotzdem schnell 🙂

Das wird no brun!
Der Tag raste vorbei und schnell hiess es ab auf den Heimweg. Claudio zeigte noch eine spontane Schwimmeinlage, während der Rest bemerkte, dass wohl alle zu wenig Sonnencreme eingestrichen hatten. Trotz müden Beinen war der Heimweg nicht weniger unterhaltsam und es kehrten alle mit fantastischen Erinnerungen von der Turnfahrt 2020 heim.

Bis zum nächsten Mal!

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