1. März 2024

Velo, Bier und Riesen-Cordon Bleu

Immerhin 9 Velofahrer nahmen die Tour nach Baar auf sich. In recht zügigem Tempo ging es in nicht ganz 50 Minuten von Obfelden nach Baar.

Dort folgte eine anderthalbstündige Führung durch die Brauerei Baar. Die Brauerei existiert an dieser Stelle schon seit 1862 und ist dieser Jahr somit bereits 145 Jahre alt. Sie hatte vorallem in den ersten 50 Jahren sehr viele Auf und Abs. Nach mehreren Verkäufen an neue Geldgeber läuft das KMU jetzt nicht schlecht, auch wenn noch zusätzliche Kapazitäten frei wären.

Unser Führer, Martin Uster, ist bereits die 5. Generation, die in der Brauerei mitarbeitet. Er erklärt uns die Herstellung von Bier, gab uns aber auch einen Einblick in den Getränkehandel im Allgemeinen. Der Getränkehandel ist neben Fremdaufträgen auch ein Standbein der Brauerei Baar AG. Daher wird am 29. September auch der Braui Markt eröffnet.

Interessant war vorallem, dass der Aloholgehalt gemäss Lebensmittelgesetzt bis zu 0,5 Prozent abweichen darf vom angeschrieben Wert. Das heisst, ein Bier mit 4.8% Alkoholgehalt, kann einen Gehalt von 4.3 bis 5.3% enthalten. Nach der Führung begaben wir uns ins Restaurant. Dort wurde uns die erste Runde offeriert. Fürs Znacht wurden dann hauptsächlich Cordon Bleus und Schnitzel bestellt. Die Pommes Frites kamen separat, da im Teller schlichtweg kein Platz mehr dafür war (siehe Fotos).

Nach diesen Riesenportionen hies es dann kurz vor 22 Uhr wieder auf die Velos zu klettern. Die Rückfahrt verlief sehr gemütlich. Auch entdeckten wir viele Abkürzungen in Richtung Obfelden und genehmigten uns ein, zwei Schnupfpausen. Etwas nach 23.30 Uhr trafen wir in Obfelden ein und dort stand im Restaurant „Grischa“ (beser bekannt als Rütli) noch etwas gegen den Durst und den Gluscht auf dem Programm.

Es werden wohl alle die Velotour noch etwas nachmerken. Der Ausflug war aber wirklich interessant. Schade waren nicht mehr Leute dabei.