Der Geräteturnertag in Weisslingen (4. Juli)

Kantonaler Geräteturnertag in Weisslingen

Zwei Podestplätze und eine Auszeichnung für unsere Turner der Kategorien K5 und K6 bei erstarkter Konkurrenz und geringer Teilnehmerzahl.

  • Rangliste [62 KB] Kategorie K5-K7 und Herren

Bronzemedaille für Stefan Meier

Für Stefan Meier war es der dritte Einzelgeräte Einsatz, und nach dem Podestplatz am Turnfest in Muri musste man Stefan ebenfalls nicht zusätzlich motivieren. Wichtig war das nach dem 5. Rang am ersten Qualiwettkampf erneut ein gutes Resultat erturnt werden konnte. Trotz seines leicht lädierten Fusses turnte Stefan einen ausgezeichneten Wettkampf. Am Barren (8,90) und Reck (8,85) besteht das grösste Steigerungspotential, vor allem die Körperspannung hat in den letzten Wochen gelitten. Am Boden (9,30) scheint er sich jeweils den kleinen Hüpfer nach dem Salto vw. für die Wettkampfübung aufzusparen, denn anders kann dieser unnötige Abzug nicht erklärt werden. An den Schaukelringen (dem Gerät, dass er als Kunstturner nie turnen musste) etabliert sich Stefan zu einem wahren Könner. Mit seinen Worten gesprochen, pflanzte er den Abgang wieder einmal super, und erhielt an diesem Gerät mit 9,55 nicht nur die Kategoriehöchstnote, sondern es war zugleich die Tageshöchstnote. Seine beiden Sprünge am Minitramp sind ihm ebenfalls gelungen (vor allem der Salto vw. geb.) und die 9,10 bedeutete die zweithöchste Kategorienote. Mit einem Total von 45,70 reichte es für den hervorragenden Bronzeplatz, 5 Zehntel hinter den beiden Punktgleichen Sieger Jens Hunhevicz und Tobias Pfister.

Yanik Meier gewinnt Bronze

Im K5 waren mit Manuel Anneler, Severin Zimmermann, Yanik Meier und Roman Niederhäuser alle verfügbaren Turner am Start. Dies war bis zum letzten Training am Freitagabend nicht selbstverständlich, konnte Roman doch die letzten 2 Wochen nicht trainieren (Hand gestaucht nach Velosturz und Risswunde am Fuss). Das er keine Bäume ausreissen würde nach dem einen Training, war wohl keine Überraschung. Mit dem Punktetotal von 43,80 reichte es dann noch auf den 12. Rang und für die letzte Auszeichnung; eine wohl ungewohnte Position, gäll Roman J Auch im K5 zeigte sich, dass die Konkurrenz in den letzten Wochen gut trainiert hatte. Severin bestätigte an diesem Wettkampf sein steigende Formkurve. Gegenüber dem 1. Qualiwettkampf konnte er sich um ganze 1,50 Punkten verbessern. Am Barren (7,65) besteht zur Zeit noch das grösste Verbesserungspotential. Seine persönliche Bestnote erturnte Severin am Boden (8,90) und erreichte ein Punktetotal von 42,15 und den guten 21. Rang; für den nächste Wettkampf steht dem Ziel, turnen unter die besten 20-zig, somit nichts mehr im Wege. Auch Manuel Anneler hatte an seinen schwachen Geräten gearbeitet und Fortschritte erzielt. Leider war er am Startgerät Minitramp noch nicht voll konzentriert, denn nur so kann der „falsche“ 1. Sprung erklärt werden. Normalerweise gelingt ihm hier immer eine gute Note, doch dieses Mal war es mit 8,40 seine Tiefste. Seine persönliche Höchstnote konnte Manuel an seinem Lieblingsgerät den Schaukelringen (8,90) erturnen. Mit einem Zehntel Rückstand auf Roman platzierte sich Manuel mit 43,70 auf dem guten 13. Rang. Yanik hatte in den letzten 3-4 Wochen enorme Fortschritte gemacht, und nach den knappen Rückständen auf Roman an den vergangenen Wettkämpfen ist es ihm nun gelungen aus dessen Schatten herauszutreten; ... nicht nur wegen dessen Verletzungen, doch dies wird der nächste Wettkampf zeigen. Nervöser als sonst war er am Startgerät dem Minitramp gewesen. Die 9,25 wirkte jedoch sichtlich beruhigend und Yanik hatte auch an den folgenden Geräte keine grossen oder unnötige Patzer. Der Barren (8,65) und die Schaukelringe (8,75) gehören immer noch zu seinen schwächsten Geräte. Doch am Boden (9,25) und am Reck (9,25) beeindruckte Yanik durch seine extrem gute Körperspannung. Am Ende musste er sich nur von zwei anderen Turner schlagen lassen und platzierte sich mit 45,15 auf dem tollen 3. Platz. In diesem Jahr war Yanik an jedem Wettkampf auf dem Podest; super Sache und herzliche Gratulation.