Geräteturnwettkampf Turnerinnen (24./25. Mai 2008)

Durchzogene Leistung, und eine Auszeichnung für Melanie

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Parallel zu den AZO Regionenmeisterschaften fand im Zürcher Utogrund der Kantonale Geräteturnwettkampf der Turnerinnen statt. Dieser Wettkampf zählt zur SM-Quali und wurde deshalb von den K5 und K6 Turnerinnen bevorzugt. Nach den guten Leistungen vor knapp 2 Monaten an den Frühlingswettkämpfen, konnte man auf die Resultate gespannt sein.

Am Samstag (24.05.2008) waren die K5 Turnerinnen Katja Frey, Anna Friedrich und Nathalie Niederhäuser. Sie begannen ihren Wettkampf am Sprung. Katja und Nathalie zeigten beide gute Sprünge und wurden mit einer 9.15 belohnt. Für Anna hatte der Wettkampf nicht gut begonnen. Bereits die Sprungnote (7.60) lies nicht Gutes erahnen. Auch an den weiteren Geräten konnte sie nicht auf den Goodwill der Wertungsrichter zählen, so dass am Ende die 32.35 nur für den 96. Rang reichten. Doch bereits am nächsten Gerät dem Reck, wurde der gute Start von Nathalie und Katja gebremst. Nathalie’s Unsicherheiten wurden hart bestraft, und sie erhielt nur eine 8.50. Bei Katja war es noch schlimmer, denn sie stürzte beim Aufhocken und erhielt deshalb nur noch eine 8.00. Beide Turnerinnen zeigten eine gute Bodenübung (8.85 Nathalie, 8.60 Katja). Am Schlussgerät, den Ringen, konnten alle ihre Abgänge stehen, doch bei den Auskugeln gibt es noch Verbesserungspotential. Am Ende reichte es für keine der Turnerinnen zu einer Auszeichnung. Für Nathalie doppelt bitter, war sie doch beim letzten Wettkampf noch auf dem 14. Rang platziert, und jetzt hat es nur für Rang 46 gereicht (0.05 Punkte hinter der letzten Auszeichnung!). Mit einem Total von 34.55 platzierte sich Katja auf dem 71. Rang.

Am Sonntag (25.05.2008) durfte Melanie Niederhäuser ihren K6 Wettkampf an den Ringen beginnen. Sie musste zum ersten Mal in ihrer Turnkarriere einen Wettkampf eröffnen. Diese ungewohnte Tatsache schien sie noch während der Übung zu beschäftigen. Der Salto rückwärts gestreckt konnte Melanie nicht zum sicheren Stand turnen, und musste sogar mit den Händen auf dem Boden abstützen. Auch am Minitramp konnte sie, auf Grund ihrer immer noch nicht verheilten Verletzung, nur einen Sprung zeigen. Nach den ersten beiden Geräten vermittelte Melanie’s Gesichtausdruck nichts Gutes, und als dann beim Einturnen am Reck noch das meiste Misslang wäre sie am liebsten die Wände hochgeklettert (Zitat). Doch zum grossen Erstaunen (vor allem für sie selbst) gelang die Übung dann doch zum sicheren Stand. Die 8.85 war die 7 beste Note an diesem Gerät. Das Staunen hielt an, denn der Boden (9.05) gelang ihr auch wieder gut. Doch das Total von 34.40 verhiess nichts Gutes. Mit solchen Punktzahlen fand man sich meistens in der zweiten Hälfte der Rangliste wieder. Dementsprechend war auch die Stimmung, bis dann mit der Rangverkündigung die Erlösung kam: 14., eine Auszeichnung und die Chancen auf eine Qualifikation für die SM sind gewahrt.