Auf der Reuss: da ist was los!

Nach über 3 Wochen herrlichem Sommerwetter kam wie immer für das Böötle bzw. Floss fahren eine Schlechtwetterphase. Ganz so schlecht war es an diesem Samstagmittag dann nicht. Und so waren wir zu Zehnt, um die Flossfahrt auf der Reuss in Angriff zu nehmen. Einzig der immer wieder auffrischende Wind machte etwas Sorgen.

Nach kurzer (Irr-)Fahrt zur Ablegestelle bei Hünenberg/Sins wurde das Floss im Wasser zusammengesetzt, der Festbank festgeschraubt und das Floss in Richtung Flussmitte geschoben. Danach startete die gemütliche Fahrt die Reuss hinab. Mit Bier und Apéro war die Stimmung von Beginn weg sehr gut.

Lukas Felder war der erste im Wasser. Als er unseren „Holz-Stachel“ zur Steuerung fallen lies, hechtete er kurzerhand hinterher und brachte diesen erfolgreich zurück. Die Fahrt war so gemütlich und schnell vorrüber, dass wir beim Lorzenspitz via Natel Nachschub bestellten und bei Obfelden so kaltes Bier und Chips bei einem kurzen Zwischenstopp entgegennahmen.

Beim Pontonierhaus in Ottenbach wurde von Etti im Scherz eine Pizza angeboten, falls sich jemand an den Stangen, die über die Reuss gespannt waren, festhielt. Philip Grimmer nahm das Angebot an, klammerte sich mit aller Kraft an den Stangen fest und flog danach in hohem Bogen in die Reuss. Unglaubliche Szenen spielten sich da ab.

Kurz danach wunderten wir uns über einen Pfeil nach links. Die Diskussion was den dieser sollte und die spöttischen Kommentare, wieso man den auf die Aargauer Seite hinsteuern sollte, wurden auf einmal durch schnelles Paddeln abgelöst. So wollten wir doch nicht im Ottenbach Wehr auf der rechten Seite landen.

Kaum 2-3 mal Anstossen später, waren wir auch schon an unserem Ziel in Rottenschwil, wo wir die Reuss verliessen und zurück nach Obfelden geführt wurden. Es folgte das obligate Grillbieren bei Patrik Etterlin. Vielen Dank an dieser Stelle für die Einladung! Und auch an Kari und Sandy für den Transport.