Trainingsweekend

Aus der Sicht von Melanie

Bereits nach dem Nachtessen am Freitagabend starteten wir mit der ersten Trainingseinheit. Nach zwei teilweise anstrengenden Stunden liessen wir den Abend mit Spielen, Wein und Glace ausklingen. Nach einem reichhaltigen Frühstück und einem Warm-up an der frischen Luft standen am Samstagmorgen alle wieder in der Halle und trainierten an ihrem Programm. In der Gerätekombi, SSB und Sprung bekamen wir wertvolle Feedbacks zum Programm von einer VGT Wertungsrichterin und konnten somit noch spezifischer trainieren.
Die Turner und Turnerinnen vom SSB und Barren mussten am Nachmittag die Musikanlage mit dem Turnverein Fehraltdorf teilen. Der Vorteil: etwas Abwechslung und wir konnten einer anderen Sektion zuschauen. Bald war der Tag vorüber und fand seinen Ausklang im Sprudelbad, beim Chränzli-Film, bei intensiven Gesprächen oder beim Tischtennis.
Auch wenn die Taschen bereits am Sonntagmorgen gepackt werden mussten: Das Trainingsweekend war noch nicht vorbei. Der Tag wurde wieder mit einem Morgenfit gestartet. Diesmal von 3 jungen Leichtathleten welche uns ein abwechslungsreiches Einturnen präsentierten. Da die Hände vieler bereits ein bisschen schmerzten beziehungsweise jeder irgendwo ein Bobo hatte gingen wir den Tag lockerer an. Am Vormittag durften die SSB Frauen ebenfalls von der VGT Wertungsrichterin profitieren. Sie gab uns wertvolle Tipps und Hinweise oder Verbesserungsvorschläge.

Aus der Sicht von Davide
„Ich weiss ja nöd wär die Wätterussichte online gstellt hät, aber uf so en Sunnebrand scho am Fritigabig hani mich sicher nöd ihgstellt gha!“
Die frühe Anreise am Freitagmorgen schlug sich mit diversen Konsequenzen nieder: Tagsüber war es so: Beachvolleyball in den Bergen: geil. Sonne und ein angenehmes Lüftchen: tip top. Etwas Weisswein und wie ein Grossmaul Sprüche klopfen: herrlich. Abends dann war es eher so: Rot-weiss gestreifte Schultern: etwas schmerzhaft. Die eigene Packliste ignoriert zum ersten und weder Sonnenschutz noch Après soleil eingepackt: check. Die eigene Packliste ignoriert zum zweiten und kein Plastiksack für dreckige Wäsche dabei: Mann Dave, wo häsch din Chopf gha?!
Der Samstag und Sonntag war sodann geprägt von intensiven Trainings, immer stärker schmerzenden Muskeln, einem epischen 4000er, dem Ausfall von Manu, vielen Gesprächen ebenso vielen Lachern und der Tatsache, dass rot nach zwei Tagen braun sein kann

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