704 Menüs in 22 Minuten: die Raiffeisen-GV

Die Raiffeisen-GV ist ein organisatorischer Grossaufwand. Ab 13.15 Uhr wird die halbe Turnhalle in Merenschwand leer geräumt: alle Tische, alle Stühle und zahlreiches Geschirr werden verladen und nach Obfelden transportiert. Dabei standen schon mal, neben den anderen, 2 Helfer vom TV im Einsatz.

Im Zendenfrei kommen noch zahlreiche Tische und Stühle dazu, doch diese reichen in diesem Jahr nicht aus. Die musikalische Unterhaltung, „Gerold’s Musikvagabunden“, benötigten auf der Bühne auch Stühle. So mussten kurzerhand weitere Sitzgelegenheiten organisiert werden. So kamen alle 700 Personen am Abend zu einem Platz.

Besteck, Gläser, Menükarten und Blümchen gehörten überall auf die Tische verteilt. Kurz nach 16 Uhr war die Halle bereit. Um 18 Uhr kamen die ersten Gäste und von da an startete die Damenriege Merenschwand mit dem Service. Der Turnverein, unterdessen zu fünft vertreten, kümmerte sich um die Getränkeausgabe und die Rücknahme des Leerguts. Noch vor Beginn der eigentlichen Generalversammlung kamen ganze drei Harassen Rotwein-Flaschen wieder leer zurück. Prost!

Während der GV konnten die Helfer bereits vom ausgezeichneten Menü kosten: Rahmgeschnetzeltes, Nudeln, Rüebli und Bohnen. Nach Ende der Versammlung ging es richtig los. Mit Hilfe von drei Fassstrassen wurden innert unglaublichen 22 Minuten 704 Menüs serviert. Etwas später folgte der Dessert und um 22 Uhr verliessen die ersten Genossenschafter die Halle.

Nun begann erst die grosse Arbeit: unzählige Teller, Gläser, Flaschen und Besteck kamen zurück und mussten vorsortiert und danach abgewaschen werden. Bald gehörten auch die Tische und Stühle versorgt. In diesem Jahr war die ganze Truppe erstaunlich schnell und so konnten wir Helfer bereits 30 Minuten nach Mitternacht ein abschliessendes Bier geniessen.

Ein letzter Helfereinsatz war am Samstagmorgen nötig, um das ganze Material zurück nach Merenschwand zu schaffen. Immer wieder beeindruckend, was für diese GV alles organisiert wird. Und auch spannend, dass sogar der Bank-Chef selbst hilft die Tische aufzustellen und genau auszurichten.

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