Spärlich besuchter Schwimmwettkampf

Am vergangenen Dienstag massen sich die Männer des Turnvereins in der zweiten Disziplin der Jahresmeisterschaft. Traditionell ist das Schwimmen jeweils eher schlecht besucht, mit nur gerade neun Teilnehmern stellte die diesjährige Ausgabe jedoch beinahe einen Negativ-Rekord auf.

Dabei war es heuer nicht mehr “nur“ ein Abnützungskampf auf Biegen und Brechen, sondern hatten auch Geschicklichkeitsaufgaben in diesem Wettkampf ihren Platz. Mit einer solchen wurde gestartet: Ein kleiner Ball auf einem fast ebenso kleinen Ring musste elegant von der einen auf die andere Seite buxiert werden. Der Clou: weder darf man den kleinen Reifen berühren, noch darf der Ball ins Wasser gelangen. Eine wellige und nervenaufreibende Angelegenheit.

Weiter ging es mit einer ebenso lustigen wie mühseligen Aufgabe: Auf einer kleinen Insel sitzend musste eine Beckenlänge so schnell wie möglich hinter sich gebracht werden. Einzig erlaubtes Hilfsmittel war eine einzelne Flosse, mit der man abwechselnd links und rechts paddeln musste. Dass diese Aufgabe schwieriger als gedacht sein kann, bewies einer der jungen Turner, welcher sich fast etwas aussichtslos im Kreis zu drehen begann.

Als Kür warteten mit dem Tauchen und den sechs Bahnen Schwimmen noch zwei traditionelle Aufgaben. Äusserst kräfteraubend und meist ungeliebt, aber sich da durchzuquälen gehört nun mal einfach dazu! Am Schluss wurde eine Art Wasservolleyball ausprobiert und siehe da, selten konnte Angriffe so stilsicher und gekonnt abgeschlossen werden wie an diesem Abend. Die Resultate findet ihr in der Rangliste.

Schreibe einen Kommentar