Vorstandsreise 27./28.4.2013

Morgens um halb 9 ging es mit einer fast halben Tonne Auto Inhalt los. Die erste Überraschung erwartete uns in der Tennishalle in Cham in der man auch Badminton spielen kann. So stellten wir uns auf die beiden reservierten Felder auf und kämpften während 2 Stunden um jeden einzelnen Punkt. Zum Teil waren es hart umkämpfte Duelle. Nach einer erfrischenden Dusche und kleiner Stärkung mit Balisto ging die Autofahrt weiter nach Luzern. Natürlich musste ein Zwischenhalt bei Ramona’s Bingo eingelegt werden, da die knalligen, grünen Turnschuhe, welche sie vorher noch getragen hatte, allen so gut gefielen, dass sie auch bestellt werden mussten. In der Luzerner Altstadt war das Parkhaus schnell gefunden, die Regenjacken und Regenschirme ausgepackt und die siebenköpfige Gruppe machte sich auf den Weg, in die Konditorei/Bäckerei Heini, zum Mittagessen. Neben den diversen Wähen, Suppen, Pastetli und Salate hatten wir auch noch für die grosse Tortenauswahl Platz in unseren Bäuchen. Wohl gestärkt fuhren wir in das Verkehrshaus. Im IMAX schauten (fast alle) eine Dokumentation über Erdmännchen. Nachdem Nachmittagsschläfchen ging die halbe Tonne weiter nach Vitznau. Vor lauter schwatzen fuhren wir zuerst an der Zahnradbahntalstation vorbei. Nach einem Apèro bei einem redseligen Kellner fuhren wir mit der Zahnradbahn hoch auf die Rigi. Bei Rigi-Kaltbad stiegen wir aus und suchten uns ein Restaurant für das Abendessen. Da das Wetter grau, nass und kalt war dachten wir eine Reservation sei nicht nötig, was sich dann aber als Fehler herausstellte. Denn alle Restaurants waren ausgebucht oder hatten geschlossen. Kriegen wir heute überhaupt noch was zu essen?? Leider mussten wir auch vernehmen, dass der Koch von unserem Hotel bereits nach Hause geschickt wurde. Dank grossen Bemühungen unseres Rezeptionisten konnte noch ein einziges Restaurant ausfindig gemacht werden. Damit er doch noch etwas an uns verdienen konnte, wollten wir ihm eine Flasche Alkohol abkaufen, bekamen dann aber direkt den Barschlüssel. Der Alkohol war uns gesichert 🙂 Dann stiess auch noch das letzte Vorstandsmitglied dazu. Komplett fuhren wir nun kostenlos, dank Melanie, mit der Rigibahn zum Restaurant Edelweiss. Nach teils speziellem, aber feinem Essen liefen wir mit Fackeln durch den „Schnee“ zum Hotel zurück und liessen den Abend gemütlich in unserer Privatbar mit Spielen ausklingen.
Nach reichlichem Schlaf und einem ausgewogenen Frühstück erreichten wir den Alpenhof in Küssnacht am Rigi. Nun ist auch das Geheimnis um das Sonntagsprogramm gelüftet. Wir gehen in den Seilpark. Nach einer kurzen Einführung starteten wir auf der Anfängerroute. Wir kämpften uns mit Geschrei, Gelächter, Angst, Warten, gutem Zureden und viel Spass durch die verschiedenen Tiefen und Höhen. Nach gut 2½ Stunden hatten Alice, Andrea und Daniela immer noch nicht genug. Sie entschieden sich für die Spassroute. Spass ja, aber streng war sie!! Der kurze Ritt auf dem Seil-Pferd hat aber neue Energie für die restliche Route gegeben. Danach genossen alle einen feinen z’Nacht im Restaurant Alpenhof. Um ca. 17.30 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Obfelden.