Turnfest Muri: 26.40 Punkte (Update mit Punkten)

….heut ist so ein schöner Tag, lalalalaaaa. Und ich flieg, flieg, flieg…. Das isch Motto nöd nur bim Kuglestosse und im Schleuderball gsi, sondern au am Abig im Festzelt. Also eigentlich fürs ganze Turnfest. Aber fanged mer bim Afang a:

Per Postauto gings ohne Umwege direkt nach Muri, praktisch so eine nahe Anreise ans Turnfest. Der Tag präsentierte sich unerwartet schön und warm. Mit Schaukelring (9.24 Punkte) und Pendelstaffete (8.74) sind wir gestartet und alle, wirklich alle vom TV waren im Einsatz. Mirco als Fähnrich, Dominik und Renè als Hornträger bei den Schaukelringen, alle anderen beim Rennen oder Turnen.

Im zweiten Wettkampfteil folgte Kugelstossen als einzige Disziplin.
Anlage 1: Wohlen; Männer um 17 Meter, Frauen um 12 Meter.
Anlage 2: Obfelden, Männer um 12 Meter, Frauen keine.
Der Unterschied war etwas extrem (9.86 Punkte), aber wir liesen uns nicht gross beeindrucken (8.64 Punkte).

Im dritten Teil stand neben Barren (8.92 Punkte), noch 800 Meter (8.49 Punkte) und Schleuderball (8.59 Punkte) auf dem Programm. Stefan Höhener zeigte seine Bestleistung und brachte die Wertungsrichter fast an den Anschlag. Das Messband war mit 60 Metern fast zu kurz. 59 Meter und es „paar Zerquetschti“ hat Stefan geschleudert. Auch der Rest zeigte tolle Leistungen.
In der Gesamtnote reichte es in der 2. Stärkeklasse zu 26.40 Punkten (Vergleich Zweisimmen: 25.65 Punkte) und somit auf dem 14. Rang von 22 Vereinen.

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Kurz nach 12 Uhr konnte so bereits angestossen werden. Bei unserem perfekt eingerichteten Traktor mit Anhänger ging das Fest los. Der Nachmittag wurde genossen und bald schon sicherte man sich einen Tisch im Festzelt zusammen mit der Männerriege. „Znacht“ gabs um halb 5 und dann ging das endlose, in Nachhinein auch überflüssige, Warten auf die Band los. Mit Sprechchören, Musikboxen und unserem Pferderennen wurde schon selbst mal für Stimmung gesorgt. Diese blieb auch am Besten, wenn die Musik Pause machte und eine CD für Unterhaltung sorgte.

Trotz mässiger Musik wars ein tolles Fest. Es herrschte eine gute Stimmung. Ein Besuch der Kaffeestube stellte sich als echte Herausforderung dar. Irgendwie gelang es aber doch zum „Kafi Zwetschge“ zu kommen. Viele mussten Tribut zahlen für den frühen Start gleich nach dem Mittag und verabschiedeten sich schon kurz nach Mitternacht, entweder nach Hause oder in Richtung Zeltplatz. Dort ging die Unterhaltung leider weiter. Unsere Zelt-Nachbarn feierten die Nacht durch und dies bei einem Musikpegel, der höher als im Festzelt war.

Um 7 Uhr morgens empfing uns etwas Regen zum Aufstehen. Ein ruhiger „Zmorge“ ohne Anstehen und Musik bot das Bahnhofsbistro in Muri. Anschliessend räumten die verbliebenen 15 Turner zusammen (fast alles Leichtathleten) und reisten zurück nach Obfelden. Dort gabs noch „en Zmittag im Restaurant Hirschen bei ziemlich witziger Atmospähre.

Ein tolles Turnfest, trotz einiger kleiner Mängel.

PS. „es isch den im Fall öbis ernsts“