Fussballer trotzten den Wetterkapriolen

[B]Unter einigen Wetterkapriolen hatte das Obfelder Grümpi zu leiden. Das Turnier startete trocken, doch gegen Mittag setzte der Dauerregen ein. Mit Glück konnte das vom Turnverein Obfelden organisierte Turnier zu Ende gespielt werden. Nur zwei Stunden nach der Rangverkündigung stand der komplette Sportplatz Zendenfrei unter Wasser.[/B]
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Über 50 Teams standen ab 7:30 Uhr im Einsatz. Dabei waren auch interkantonale Teams vertreten. Mannschaften aus dem bernischen Boll oder auch aus Altendorf im Kanton Schwyz nahmen den Weg ins Säuliamt auf sich. Die Plausch-Teams wurden am Morgen bei einem spektakulären Spiel gefordert. Es galt den Gegner mit einer riesigen Stoff-Keule vom Podest zu schlagen. Das war für die als Cäsars, Bananen oder Bauern verkleideten Spieler ein grosser Spass.

Trotz des garstigen Wetters wurden die Fussballspieler doch von einigen Zuschauern verfolgt. Besonders die Eltern der Piccolo-Teams liessen es sich nicht nehmen, die Kleinsten anzufeuern. Gegen Nachmittag wurde das Terrain immer schwieriger bespielbar. Trotz der rutschigen Unterlage wurde weiterhin sehr fair gespielt und es kam zu praktisch keinen Unfällen.

Die Organisatoren entschieden sich das Turnier fertig zu spielen. Die Spieler und Spielerinnen liessen sich nicht entmutigen und nahmen die Verhältnisse mit Humor. Einige Plausch-Teams stürzten sich nach dem letzten Spiel richtiggehend in den Schlamm. Die Rangverkündigung wurde in die Zendenfrei-Halle verlegt und der Abend klang, im Gegensatz zu anderen Jahren, auch im Innern der Mehrzweckhalle aus.

Zwei Stunden nach der Rangverkündigung stieg der Wolserbach immer weiter an. Kaum waren die Aufräumarbeiten des Turniers abgeschlossen, wurde der Sportplatz überflutet. Das Wasser lief bis zum Zendenfrei. Die angerückte Feuerwehr konnte die Wassermassen aber mehrheitlich daran hindern, ins Kellergeschoss einzulaufen. Ein etwas spezieller Abschluss des 33. Grümpi in Obfelden.